Die Macht der Wörter 2.0 – Schimpfwörter

Words-Are-Powerful-By-Susanne-Heaton

HINWEIS Wir übernehmen keinerlei Verantwortung für etwaige Schäden in deinem Sprachvermögen, die durch das Lesen dieses Blogs verursacht werden. Wir empfehlen, vor der Lektüre mit einem Linguisten deines Vertrauens abzuklären, ob Nebenwirkungen bekannt sind.

Es ist nicht unsere Absicht, Schimpfwörter im geschäftlichen Umfeld zu etablieren – aber auch sie gehören zu unserer Sprache. In einigen Ländern, darunter Spanien, werden Schimpfwörter häufiger und zwangloser verwendet. In anderen Ländern, z.B. den USA, werden sie hingegen etwas abgeschwächt. In deutschsprachigen Ländern outet man sich mit dem Gebrauch von Schimpfwörtern schnell als Mensch mit schlechter Kinderstube.

Kurios ist auch der Umgang der Lateinamerikaner mit Schimpfwörtern. Sie schwächen diese etwas ab und verleihen ihnen ein wenig Humor, weswegen ihnen der recht offene Umgang mit Schimpfwörtern der spanisch-sprachigen Bevölkerung auf dieser Seite des Atlantiks oft befremdlich anmutet.

Die Sprecher der deutschen Sprachen sind nie verärgert, nichts geht ihnen je auf die Nerven und folglich gebrauchen sie auch keine Schimpfwörter. Nicht wahr? Dies liegt daran, dass ihnen in ihrer Kindheit der Gebrauch von Schimpfwörtern unter Androhung von Strafe verboten wird. Und als Erwachsene begreifen sie dann den Sinn dieses Verbots, denn im (deutschsprachigen) Geschäftsleben ist der Gebrauch von Schimpfwörtern vollkommen inakzeptabel.

Um welche Sprache es sich auch handelt, die Goldene Regel lautet: „Verwende nur Schimpfwörter, wenn du weißt, wann, wie und bei wem du sie anwenden kannst.“ Andernfalls könntest du dir damit Nachteile im Berufs- und Privatleben einhandeln.”

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